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Urteile: Unfall & Schadenersatz

249 Entscheidungen, geordnet nach denselben Themen wie die Ratgeber — in jedem Block die neueste zuerst. Jede Besprechung zeigt den Fall, die Rechtsfrage, die Antwort des Gerichts und ihre Reichweite.

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Fahrzeugschaden abrechnen

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 165/25 · 24.03.2026

    Maßgeblich ist der Wiederbeschaffungswert zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung — nicht der zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 405/24 · 24.03.2026

    Bei fiktiver Abrechnung bleibt der Einwand der Unzumutbarkeit erhalten, auch wenn das Fahrzeug nach dem Unfall in einer freien Werkstatt repariert wird (§ 249 Abs. 2 Satz 1, § 254 Abs. 2 BGB).

  3. Bundesgerichtshof VI ZR 25/24 · 08.04.2025

    Die Revision hatte Erfolg — das Feststellungsinteresse besteht

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 300/24 · 28.01.2025

    Kein Vortrag zu den tatsächlichen Reparaturkosten

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 239/22 · 16.01.2024

    Die Werkstatt, die aus abgetretenem Recht klagt, hat darzulegen und zu beweisen, dass die abgerechneten Arbeiten tatsächlich durchgeführt und erforderlich waren.

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 253/22 · 16.01.2024

    Das Werkstattrisiko setzt keine bezahlte Rechnung voraus — der offene Betrag ist jedoch an die Werkstatt zu zahlen, Zug um Zug gegen Abtretung der Ansprüche gegen sie.

  7. Bundesgerichtshof VI ZR 51/23 · 16.01.2024

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 266/22 · 16.01.2024

    Zahlung an die Werkstatt, Zug um Zug gegen Abtretung — weder Zahlung an sich selbst noch Freistellung

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 38/22 · 16.01.2024

    Urteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 7/21 · 05.04.2022

    Kein Ersatz der Umsatzsteuer neben der fiktiven Abrechnung — auch nicht bei einer Teilreparatur zur Verkehrssicherheit

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 100/20 · 16.11.2021

    Aufgehoben und zurückverwiesen

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 513/19 · 12.10.2021

    Wer fiktiv abrechnet, erhält die Umsatzsteuer nicht ersetzt — auch dann nicht, wenn er tatsächlich ein Ersatzfahrzeug gekauft und dabei Umsatzsteuer gezahlt hat.

  13. Bundesgerichtshof VI ZR 377/18 · 15.10.2019

    Wer von einem Vorschaden nichts weiß, darf dessen fachgerechte Reparatur behaupten und unter Zeugenbeweis stellen — das Gericht hat die benannten Zeugen zu vernehmen.

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 358/18 · 25.06.2019

    Für den gewerblichen Gebrauchtwagenhändler genügt der regional ermittelte Restwert nicht

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 40/18 · 02.10.2018

    Bei fiktiver Schadensabrechnung ist vom Netto-Wiederbeschaffungswert auszugehen — die beim tatsächlichen Ersatzkauf gezahlte Umsatzsteuer bleibt außer Betracht (§ 249 Abs. 2 Satz 2 BGB).

  16. Bundesgerichtshof VI ZR 673/15 · 27.09.2016

    Der Geschädigte darf zu dem Restwert verkaufen, den ein korrektes Gutachten für den allgemeinen regionalen Markt ausweist — eigene Marktforschung und eine Wartezeit für den Versicherer schuldet er nicht.

  17. Bundesgerichtshof VI ZR 654/15 · 13.09.2016

    BGH, 13.09.2016

  18. Bundesgerichtshof VI ZR 387/14 · 02.06.2015

    Revision zurückgewiesen — Abrechnung auf Totalschadenbasis, weil die Reparatur hinter den Vorgaben des Gutachtens zurückblieb

  19. Bundesgerichtshof VI ZR 351/12 · 02.07.2013

    BGH, 02.07.2013 – VI ZR 351/12

  20. Bundesgerichtshof VI ZR 363/11 · 05.02.2013

    Tatsächlich gezahlte Umsatzsteuer ist auch dann zu ersetzen, wenn der Geschädigte den wirtschaftlich ungünstigeren Weg gewählt hat — höchstens jedoch in Höhe der Umsatzsteuer der gebotenen Reparatur.

  21. Bundesgerichtshof VI ZR 10/11 · 28.02.2012

    Eine Mithaftung wegen des Gurtverstoßes setzt die Feststellung voraus, dass der Gurt die Verletzungen verhindert oder gemildert hätte — und nach dem unfallbedingten Ende der Fahrt besteht keine Anschnallpflicht mehr.

  22. Bundesgerichtshof VI ZR 231/09 · 14.12.2010

    Tatsächlich angefallene Reparaturkosten unterhalb des Wiederbeschaffungswerts sind erstattungsfähig — eine fiktive Abrechnung bis 130 Prozent folgt daraus nicht.

  23. Bundesgerichtshof VI ZR 35/10 · 23.11.2010

    Ersatzfähig ist der Wiederbeschaffungsaufwand — Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwerts vor der Reparatur

  24. Bundesgerichtshof VI ZR 232/09 · 15.06.2010

    Erzielt der Geschädigte ohne besondere Anstrengungen einen höheren Erlös als den vom Sachverständigen geschätzten Restwert, kann der Schädiger ihn daran festhalten.

  25. Bundesgerichtshof VI ZR 316/09 · 01.06.2010

    Anzurechnen war ein Restwert von 1.730 €, nicht der erzielte Erlös von 800 €

  26. Bundesgerichtshof VI ZR 110/08 · 09.06.2009

    Neupreis nur gegen tatsächlichen Neukauf

  27. Bundesgerichtshof VI ZR 115/05 · 21.11.2006

    Haftungsquote von 2/5 bestätigt; aufgehoben allein wegen der unterbliebenen Feststellung für die Zeit ab Volljährigkeit

Mietwagen & Nutzungsausfall

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 67/25 · 19.05.2026

    Ersatz nur nach dem tatsächlich angemieteten Fahrzeug

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 246/24 · 07.10.2025

    Stellt der selbst betroffene Eigentümer einen zumutbaren Mietwagen, entfällt der Nutzungsausfall des Nutzers (§ 823 Abs. 1 BGB, § 843 Abs. 4 BGB).

  3. Bundesgerichtshof VI ZR 323/23 · 10.12.2024

    Übergeht das Berufungsgericht beweisbewehrten Vortrag zu einem übereinstimmenden Verständnis des Vorbehalts in einer Abfindungsvereinbarung, verletzt das den Anspruch auf rechtliches Gehör und führt zur Aufhebung.

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 117/24 · 03.12.2024

    Ohne behördliche Untersagung bleibt die Nutzung eines verkehrssicheren Pkw mit ungültig gewordener Prüfplakette rechtmäßig — und ihr unfallbedingter Wegfall ersatzfähig.

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 12/24 · 05.11.2024

    Ein Stundensatz von 8 € netto ohne offengelegte Herleitung trägt nicht — Aufhebung und Zurückverweisung an das Berufungsgericht.

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 76/23 · 12.12.2023

    Revision erfolgreich — Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen

  7. Bundesgerichtshof VI ZR 569/19 · 17.11.2020

    Keine Obliegenheit zur eigenen Kasko

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 271/19 · 29.09.2020

    Revision zurückgewiesen

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 141/18 · 12.02.2019

    Ein vermitteltes Angebot kann den Ersatzanspruch auf den günstigeren Preis begrenzen — auch wenn ihm ein Sondertarif zugrunde liegt

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 563/15 · 26.04.2016

    Stand dem Geschädigten ein günstigerer Tarif ohne weiteres offen, kann die Erforderlichkeit des gewählten Tarifs offen bleiben — ersatzfähig sind dann die Kosten der günstigeren Anmietung.

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 316/11 · 18.12.2012

    Das Berufungsurteil hält der revisionsrechtlichen Nachprüfung nicht stand.

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 40/10 · 27.03.2012

    Die Schätzung des Berufungsgerichts auf den Normaltarif der Fahrzeugklasse 8 hielt stand — ohne Zuschlag für Sonderausstattung und ohne Zusatzkosten für einen Zweitfahrer.

  13. Bundesgerichtshof VI ZR 300/09 · 12.04.2011

    Beide Mietpreis-Erhebungen taugen zur Schätzung — die Auswahl und der Zuschlag liegen beim Tatgericht

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 139/08 · 02.02.2010

    BGH, 02.02.2010

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 34/04 · 11.01.2005

    Klage abgewiesen: § 64 EBO schützt Gesundheit und Eigentum, nicht die allgemeinen Vermögensbelange

  16. Bundesgerichtshof VI ZR 321/02 · 01.04.2003

    Kein Ersatz ohne gewichtige Regelverletzung — und kein Versicherungsschutz beim Rennen

  17. Bundesgerichtshof VI ZR 416/01 · 05.11.2002

    Nach der Ablehnung bestimmen die allgemeinen Vorschriften das Ende der Hemmung — der Anspruch war verjährt

Gutachter, Anwalt & Abtretung

  1. Bundesgerichtshof IV ZR 199/24 · 09.07.2025

    Bestimmungsrecht ist keine Vollmacht

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 282/23 · 03.12.2024

    Die Revision blieb ohne Erfolg — der Rabattverlust verbleibt beim Geschädigten

  3. Bundesgerichtshof VI ZR 280/22 · 12.03.2024

    Das Werkstattrisiko gilt auch für die Rechnung des Kfz-Sachverständigen — wer den Anspruch aus abgetretenem Recht geltend macht, trägt dieses Risiko jedoch selbst.

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 27/23 · 17.10.2023

    Die Zug-um-Zug-Fassung der Abtretungsklausel ist wirksam, die Vorgängerfassung nicht

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 257/22 · 10.10.2023

    Abtretung unwirksam, Klage abgewiesen

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 137/22 · 07.02.2023

    Die erste Abtretung war intransparent — die zweite, an Erfüllungs statt, trug die Klage

  7. Bundesgerichtshof VI ZR 147/21 · 26.04.2022

    Ausgeführte Arbeiten sind zu ersetzen, auch bei offener Rechnung — die Klage scheiterte gleichwohl an der Prozessführungsbefugnis

  8. Bundesgerichtshof IV ZR 105/20 · 14.04.2021

    Ohne Verkauf zählt der Aufkaufmarkt am Wohnort

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 135/19 · 18.02.2020

    Revision erfolgreich — Klage abgewiesen

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 104/19 · 29.10.2019

    Revision ohne Erfolg

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 274/17 · 17.07.2018

    Die formularmäßige Abtretung „zur Sicherung" und „erfüllungshalber" verstößt gegen das Transparenzgebot (§ 307 Abs. 1 Satz 2 BGB) — der Verrechnungsstelle fehlt die Aktivlegitimation.

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 504/16 · 24.10.2017

    BGH, 24.10.2017 – VI ZR 504/16

  13. Bundesgerichtshof VI ZR 9/17 · 23.05.2017

    Fehlt ein Gebrauchtwagenmarkt für Fahrzeuge mit Taxiausrüstung, sind die fiktiven Umrüstungskosten als zusätzlicher Rechnungsposten in den Wiederbeschaffungswert einzustellen.

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 491/15 · 19.07.2016

    BGH, 19.07.2016

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 475/15 · 21.06.2016

    Eine formularmäßige Abtretung, die nach den Sachverständigenkosten der Reihe nach auf weitere Schadenspositionen zugreift, ist überraschend im Sinne von § 305c Abs. 1 BGB und wird nicht Vertragsbestandteil.

  16. Bundesgerichtshof IV ZR 281/14 · 10.12.2014

    Kein außenstehender Dritter, keine wirksame Benennung: Das Bestimmungsrecht ging auf den Versicherungsnehmer über

  17. Bundesgerichtshof VI ZR 507/13 · 21.10.2014

    Abtretung nichtig, Klage abgewiesen

  18. Bundesgerichtshof IV ZR 379/13 · 10.09.2014

    Aufhebung und Zurückverweisung — maßgebend ist der Betrag, der dem Versicherungsnehmer am Ende verbleibt

  19. Bundesgerichtshof VI ZR 245/11 · 05.03.2013

    BGH, 05.03.2013 – VI ZR 245/11

  20. Bundesgerichtshof VI ZR 297/11 · 11.09.2012

    Die Sicherungsabtretung war wirksam; der spätere Forderungseinzug ist als Nebenleistung erlaubt

  21. Bundesgerichtshof VI ZR 296/11 · 11.09.2012

    Abtretung wirksam, Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen

  22. Bundesgerichtshof VI ZR 133/11 · 07.02.2012

    Hälftige Teilung aufgehoben — Gutachterkosten folgen der Quote

  23. Bundesgerichtshof VI ZR 143/11 · 31.01.2012

    Die Abtretung ist wirksam — über die Höhe der Forderung entscheidet nun wieder das Berufungsgericht.

  24. Bundesgerichtshof IV ZR 108/07 · 06.07.2011

    Revision erfolgreich: Berufungsurteil aufgehoben, Sache zur weiteren Aufklärung zurückverwiesen

  25. Bundesgerichtshof VI ZR 260/10 · 07.06.2011

    Abtretung unwirksam — die Klage aus abgetretenem Recht bleibt ohne Erfolg

  26. Bundesgerichtshof VI ZR 79/10 · 08.02.2011

    Es bleibt beim Wiederbeschaffungsaufwand

  27. Bundesgerichtshof VI ZR 275/08 · 12.05.2009

    Aufhebung und Zurückverweisung wegen verletzten rechtlichen Gehörs

  28. Bundesgerichtshof VI ZR 279/06 · 09.09.2008

    Schutzhelme waren geschuldet, Integralhelme nicht — die Klage scheiterte am Nachweis der Ursächlichkeit

  29. Bundesgerichtshof VI ZR 110/06 · 12.06.2007

    Abkommen anwendbar, Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen

  30. Bundesgerichtshof VI ZR 216/05 · 13.03.2007

    Keine Haftung der Gegenseite — die Betriebsgefahr tritt hinter dem groben Sorgfaltsverstoß des Aussteigenden zurück

  31. Bundesgerichtshof VI ZR 58/06 · 13.02.2007

    Gegen den Linksabbieger spricht der Anscheinsbeweis; entkräftet ist er erst durch Tatsachen, die einen abweichenden Geschehensablauf ernsthaft möglich erscheinen lassen (§ 9 Abs. 3 Satz 3 StVO, § 373 ZPO).

  32. Bundesgerichtshof VI ZR 146/06 · 23.01.2007

    Berufungsurteil aufgehoben — die hälftige Quote beruhte auf unvollständigen Feststellungen

  33. Bundesgerichtshof VI ZR 43/05 · 10.01.2006

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  34. Bundesgerichtshof VI ZR 69/03 · 17.02.2004

    Gefährdungshaftung des Infrastrukturunternehmens — gekürzt um die Betriebsgefahr des Triebwagens

  35. Bundesgerichtshof VI ZR 31/02 · 18.11.2003

    Aufhebung des Berufungsurteils und Zurückverweisung

  36. Bundesgerichtshof VI ZR 28/03 · 04.11.2003

    Für den Haftungsgrund bleibt § 286 ZPO maßgeblich

  37. Bundesgerichtshof VI ZR 161/02 · 25.03.2003

    Mitverschulden von einem Drittel — die Revision blieb erfolglos

  38. Bundesgerichtshof VI ZR 92/99 · 22.02.2000

    BGH, 22.02.2000 – VI ZR 92/99

Personenschaden

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 204/23 · 24.06.2025

    Unbezifferte Unterhaltsrente ist zulässig — Berufungsurteil aufgehoben

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 250/22 · 08.10.2024

    Verdienstausfall kann auch ohne objektive Arbeitsunfähigkeit zu ersetzen sein, wenn der Geschädigte berechtigterweise auf die ärztliche Bescheinigung vertraut hat

  3. Bundesgerichtshof VI ZR 385/22 · 16.01.2024

    Direktanspruch gegen den Kfz-Haftpflichtversicherer bejaht, die 50-Prozent-Anrechnung nach dem Wasserhaushaltsgesetz aufgehoben

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 161/22 · 23.05.2023

    Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Hinterbliebenen sind nur bei prägender Wirkung auf seine seelische Verfassung zu berücksichtigen; dauerhafte Belastungen aus der besonderen Bedeutung des Verstorbenen für die Familie sind es dagegen.

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 152/21 · 24.01.2023

    Der Hinweis auf die Herausnahme aus der Vermittlung genügt der Darlegungslast; ein Obliegenheitsverstoß führt zur Anrechnung erzielbarer Einkünfte, nicht zu einer Quote.

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 168/21 · 06.12.2022

    BGH, 06.12.2022 – Zusatzschwelle aufgegeben

  7. Bundesgerichtshof VI ZR 58/21 · 26.07.2022

    Rechtsgutsverletzung und Ursächlichkeit sind zwei Schritte

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 937/20 · 15.02.2022

    Die taggenaue Berechnung des Schmerzensgeldes ist rechtsfehlerhaft — das Berufungsurteil wird im Schmerzensgeldausspruch aufgehoben und die Sache zurückverwiesen.

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 3/21 · 08.02.2022

    Das Haftungsprivileg der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst auch den Anspruch der Hinterbliebenen auf Hinterbliebenengeld.

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 91/19 · 21.09.2021

    Die Kürzung um 50 und 75 Prozent wurde aufgehoben, der Rechtsstreit an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 259/15 · 10.07.2018

    Aufgehoben — das Schmerzensgeld ist einheitlich neu zu bemessen

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 423/16 · 17.10.2017

    Der Anspruch besteht – und wird doch auf Null reduziert

  13. Bundesgerichtshof VI ZR 40/16 · 22.11.2016

    BGH, 22.11.2016 – VI ZR 40/16

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 506/14 · 19.04.2016

    Auch der bereits entstandene Schadensteil wird vom Feststellungsantrag erfasst

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 183/15 · 27.10.2015

    Der Zuschlag zählt als Einkommen — Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen.

  16. Bundesgerichtshof VI ZR 8/14 · 10.02.2015

    Aufgehoben und zurückverwiesen

  17. Bundesgerichtshof VI ZR 548/12 · 27.01.2015

    Ob die psychischen Folgen auf das Miterleben des Unfalls oder auf den Erhalt einer Unfallnachricht zurückgehen, hat für die Gesundheitsverletzung nach § 823 Abs. 1 BGB maßgebliche Bedeutung.

  18. Bundesgerichtshof VI ZR 27/14 · 20.01.2015

    Über den unbezifferten Antrag entscheidet der Strafrichter abschließend

  19. Bundesgerichtshof VI ZR 95/13 · 17.09.2013

    Untersuchungs- und Behandlungskosten sind nur ersatzfähig, wenn eine unfallbedingte Körperverletzung bewiesen ist (§ 249 Abs. 2 Satz 1 BGB).

  20. Bundesgerichtshof VI ZR 389/12 · 13.08.2013

    3.587,05 € Urlaubsentgelt — berechnet nach Jahresarbeitstagen

  21. Bundesgerichtshof VI ZR 128/12 · 25.06.2013

    Erwerbsschaden bejaht, Sache zurückverwiesen

  22. Bundesgerichtshof VI ZR 55/12 · 18.12.2012

    Die im Adhäsionsverfahren gegen den Fahrer ergangene Entscheidung bindet dessen Haftpflichtversicherer nicht — wegen bedingt vorsätzlicher Schädigung blieb die Direktklage gegen die Versicherung erfolglos.

  23. Bundesgerichtshof VI ZR 114/11 · 20.03.2012

    Schmerzensgeld verneint, materieller Schaden hälftig geteilt

  24. Bundesgerichtshof VI ZR 300/08 · 09.11.2010

    Prognose nicht tragfähig — Sache zurückverwiesen

  25. Bundesgerichtshof VI ZR 24/09 · 06.10.2009

    Wer den Notfall durch eigene grobe Versäumnisse erst herbeiführt, kann den Ausgleich nach § 426 Abs. 1 BGB nicht auf die Beweislastumkehr stützen.

  26. Bundesgerichtshof VI ZR 312/07 · 02.12.2008

    Aufgehoben und zurückverwiesen: Der Regress reicht nur so weit, wie der Sozialversicherungsträger nicht schon geleistet hat.

  27. Bundesgerichtshof VI ZR 49/07 · 08.04.2008

    Der Schadensersatzanspruch geht auf die Bundesagentur für Arbeit über

  28. Bundesgerichtshof VI ZR 70/07 · 29.01.2008

    Die Höhe des fiktiven zivilrechtlichen Schadensersatzanspruchs hat beim Rückgriff nach § 110 SGB VII der Sozialversicherungsträger darzulegen und zu beweisen.

  29. Bundesgerichtshof VI ZR 173/06 · 16.10.2007

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  30. Bundesgerichtshof VI ZR 192/06 · 10.07.2007

    Kein Rückgriff des Bundes — ohne eigenen Schaden der Verletzten kann kein Anspruch übergehen

  31. Bundesgerichtshof VI ZR 44/05 · 10.10.2006

    Anteilige Kürzung der Rente von Anfang an statt voller Zahlung bis zum Aufbrauchen der Summe

  32. Bundesgerichtshof VI ZR 337/04 · 27.06.2006

    Ein einheitlicher Pflegebedarf — anteilige Anrechnung der kongruenten Sozialleistungen

  33. Bundesgerichtshof VI ZR 60/03 · 15.06.2004

    Die Pflegeleistungen der Mutter erfüllen ihre unterhaltsrechtliche Pflicht, nicht die Schuld des Schädigers — der Rentenanspruch des Kindes bleibt bestehen.

  34. Bundesgerichtshof VI ZR 218/03 · 10.02.2004

    Keine Haftung des Erstunfallverursachers für die Folgen des Zweitunfalls

  35. Bundesgerichtshof VI ZR 103/03 · 16.12.2003

    Wer lediglich auf dem fertigen Arbeitsergebnis eines anderen Unternehmens aufbaut, arbeitet nicht auf einer gemeinsamen Betriebsstätte — das Haftungsprivileg greift dann nicht.

  36. Bundesgerichtshof VI ZR 392/02 · 07.10.2003

    Der Verzicht des Versicherers wirkt gegen den Schädiger, soweit die Versicherungssumme reicht

  37. Bundesgerichtshof VI ZR 271/01 · 17.12.2002

    Nicht unfallbedingte Beihilfe geht nicht auf den Dienstherrn über

  38. Bundesgerichtshof VI ZR 142/02 · 03.12.2002

    Der Ersatzanspruch war schon 1989 auf die Krankenkasse übergegangen

  39. Bundesgerichtshof VI ZR 230/01 · 29.01.2002

    Der Abfindungsvergleich beendet die Hemmung nach § 3 Nr. 3 Satz 3 PflVG auch für die vorbehaltenen Ansprüche auf künftigen materiellen Schaden.

  40. Bundesgerichtshof VI ZR 352/99 · 28.11.2000

    Der Direktanspruch geht nicht auf die Pflegekasse über; das Pflegegeld bleibt anrechnungsfrei

  41. Bundesgerichtshof VI ZR 120/99 · 21.11.2000

    Kein Vorrang des Geschädigten — aufgeteilt wird nach der modifizierten relativen Theorie

Wer haftet? Beweis & Quote

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 18/24 · 03.12.2024

    Revision und Anschlussrevision hatten Erfolg: Das Berufungsurteil wurde aufgehoben, über die Haftungsverteilung ist neu zu verhandeln.

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 374/23 · 04.06.2024

    Klage abgewiesen — die Betriebsgefahr des vorfahrtsberechtigten Fahrzeugs tritt hinter den Sorgfaltsverstoß des Anfahrenden zurück

  3. Bundesgerichtshof VI ZR 80/23 · 27.02.2024

    Fehlt es an einer Beschädigung bei dem Betrieb des Fahrzeugs, trägt die Halterhaftung nicht — auch nicht für den Folgeschaden im Lesewagen.

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 77/23 · 12.12.2023

    BGH, 12.12.2023 – VI ZR 77/23

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 287/22 · 10.10.2023

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 16/23 · 18.07.2023

    Keine Halterhaftung für den Ernteeinsatz im Weinberg

  7. Bundesgerichtshof VI ZR 345/21 · 18.04.2023

    Ohne nachweisbare Pflichtverletzung schuldet die Leasingnehmerin der Leasinggeberin nichts — deshalb fehlt es an einer Gesamtschuld und damit am Ausgleichsanspruch.

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 11/21 · 04.04.2023

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 1234/20 · 24.01.2023

    Keine Haftung — die ausgebaute Batterie war im Schadenszeitpunkt nicht Teil der Betriebseinrichtung

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 377/21 · 06.12.2022

    Das Quotenvorrecht des Beamten gegenüber dem Beihilfeträger ist durch § 193 Abs. 3 VVG nicht entfallen — die Revision des Landes blieb ohne Erfolg.

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 344/21 · 22.11.2022

    Ohne eindeutigen Straßencharakter der Fahrspuren bleibt es auf öffentlichen Parkplätzen bei der wechselseitigen Rücksichtnahme statt bei rechts vor links.

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 1308/20 · 08.03.2022

    Der Fahrstreifenwechsler schuldet dem Ausparkenden nicht die äußerste Sorgfalt des § 7 Abs. 5 Satz 1 StVO — die Vorschrift schützt den fließenden Verkehr.

  13. Bundesgerichtshof VI ZR 47/21 · 08.03.2022

    Über die Reihenfolge in der Engstelle entscheidet die gegenseitige Rücksichtnahme; einen regelhaften Vortritt des rechts fahrenden Fahrzeugs gibt es auch bei Gleichauf nicht.

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 1189/20 · 07.12.2021

    Revision erfolgreich: kein durchsetzbarer Rückgriff gegen den Versicherer

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 726/20 · 21.09.2021

    Keine Haftung nach § 7 Abs. 1 StVG — der Traktor stand haftungsrechtlich als Arbeitsmaschine im Vordergrund

  16. Bundesgerichtshof VI ZR 662/20 · 12.01.2021

    Der Fahrzeugführer war bei dem Betrieb tätig; § 8 Nr. 2 StVG schließt die Halterhaftung hier auch für den Schaden am eigenen Pkw aus.

  17. Bundesgerichtshof VI ZR 158/19 · 20.10.2020

    Halterhaftung greift auch bei ruhendem Fahrzeug auf Privatgelände

  18. Bundesgerichtshof VI ZR 319/18 · 20.10.2020

    Zurückverwiesen — die Haftung bleibt offen

  19. Bundesgerichtshof VI ZR 286/19 · 11.02.2020

    Aufgehoben und zurückverwiesen

  20. Bundesgerichtshof VI ZR 164/18 · 01.10.2019

    Erhebliche Wahrscheinlichkeit trägt die Annahme eines manipulierten Unfalls nicht

  21. Bundesgerichtshof VI ZR 236/18 · 26.03.2019

    Der Brandschaden ist der Betriebsgefahr zuzurechnen; der Sorgfaltspflichtverstoß des mit der Schadensbeseitigung beauftragten Dritten wirkt sich erst beim Mitverschulden aus.

  22. Bundesgerichtshof VI ZR 113/17 · 29.01.2019

    Für jede weitere behauptete Primärverletzung gilt der Vollbeweis des § 286 ZPO

  23. Bundesgerichtshof VI ZR 233/17 · 15.05.2018

    Die dauerhaft und ohne konkreten Anlass gefertigte Aufzeichnung ist datenschutzrechtlich unzulässig — ihre Verwertung als Beweismittel scheitert daran nach einer Abwägung im Einzelfall nicht.

  24. Bundesgerichtshof VI ZR 231/17 · 15.05.2018

    Hälftige Schadensteilung bestätigt

  25. Bundesgerichtshof VI ZR 32/16 · 13.12.2016

    Anscheinsbeweis trägt – Alleinhaftung der Auffahrenden

  26. Bundesgerichtshof VI ZR 533/15 · 22.11.2016

    Bloße Anwesenheit trägt die Zurechnung nicht — Zurückverweisung wegen lückenhafter Beweiswürdigung

  27. Bundesgerichtshof VI ZR 66/16 · 11.10.2016

    Gegen den Fahrer, dessen Fahrzeug bereits stand, greift regelmäßig kein Anscheinsbeweis — Zurückverweisung an das Berufungsgericht

  28. Bundesgerichtshof VI ZR 179/15 · 26.01.2016

    Das Berufungsurteil hielt nicht stand — die Haftungsabwägung ist neu vorzunehmen

  29. Bundesgerichtshof VI ZR 6/15 · 15.12.2015

    Bleibt offen, ob ein Fahrzeug im Kollisionszeitpunkt schon stand, fehlt dem Geschehen die Typizität — und damit die Grundlage des Anscheinsbeweises.

  30. Bundesgerichtshof VI ZR 139/15 · 08.12.2015

    BGH, 08.12.2015 – VI ZR 139/15

  31. Bundesgerichtshof VI ZR 265/14 · 24.03.2015

    BGH, 24.03.2015 – VI ZR 265/14

  32. Bundesgerichtshof VI ZR 281/13 · 17.06.2014

    Volle Haftung der Gegenseite — das Fehlen eines Fahrradhelms kürzte den Anspruch nicht

  33. Bundesgerichtshof VI ZR 279/13 · 27.05.2014

    Der Bus behielt seine Vorfahrt; die Beklagten haften vollständig

  34. Bundesgerichtshof VI ZR 161/13 · 11.02.2014

    Klageabweisung bestätigt

  35. Bundesgerichtshof VI ZR 253/13 · 21.01.2014

    Halter und Haftpflichtversicherer haften — der Brand ging von einer Betriebseinrichtung aus

  36. Bundesgerichtshof VI ZR 255/12 · 24.09.2013

    Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen — ohne Feststellungen zum Hergang trägt der Vorwurf der Unachtsamkeit die Quote nicht.

  37. Bundesgerichtshof VI ZR 150/12 · 11.06.2013

    BGH, 11.06.2013 – VI ZR 150/12

  38. Bundesgerichtshof VI ZR 116/12 · 26.02.2013

    Der Sturz beim Aussteigen an der Unfallstelle ist dem Unfallverursacher zuzurechnen — aus Verschulden ebenso wie aus der Betriebsgefahr seines Fahrzeugs (§ 7 Abs. 1 StVG).

  39. Bundesgerichtshof VI ZR 177/10 · 13.12.2011

    Anscheinsbeweis gegen beide Seiten verneint — es blieb bei der hälftigen Schadensteilung

  40. Bundesgerichtshof VI ZR 282/10 · 20.09.2011

    Volle Haftung des Einfahrenden — die Betriebsgefahr des vorfahrtsberechtigten Pkw tritt zurück

  41. Bundesgerichtshof VI ZR 15/10 · 30.11.2010

    Kein Anscheinsbeweis — die hälftige Schadensteilung bleibt bestehen

  42. Bundesgerichtshof IV ZR 248/08 · 24.11.2010

    Kein Ersatz für Beschädigungen aus Enttäuschung über den misslungenen Diebstahl

  43. Bundesgerichtshof VI ZR 286/09 · 05.10.2010

    Sämtliche Beklagte haften dem verletzten Helfer als Gesamtschuldner in vollem Umfang

  44. Bundesgerichtshof VI ZR 263/09 · 21.09.2010

    Auch eine voreilige Ausweichreaktion kann die Zurechnung tragen

  45. Bundesgerichtshof VI ZR 58/08 · 17.11.2009

    Keine Kürzung um die Betriebsgefahr — aber kein Ersatz für die verzögerte Umsetzung und für den Unfallausgleich

  46. Bundesgerichtshof VI ZR 64/08 · 17.11.2009

    Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen — die 20-Prozent-Quote aus der Betriebsgefahr des Dienstkraftrads hatte keinen Bestand

  47. Bundesgerichtshof VI ZR 310/08 · 30.06.2009

    Die Beweislast für die fehlende Überforderung des Kindes trägt der Geschädigte

  48. Bundesgerichtshof VI ZR 210/06 · 27.11.2007

    Die Brennbarkeit eines Fahrzeugs allein begründet die Haftung für den übergreifenden Brand nicht

  49. Bundesgerichtshof VI ZR 8/07 · 20.11.2007

    Bis 30 Meter gilt § 10 StVO in der Regel weiter — Berufungsurteil aufgehoben

  50. Bundesgerichtshof VI ZR 248/05 · 16.01.2007

    Revision zurückgewiesen — die hälftige Schadensteilung bleibt

  51. Bundesgerichtshof VI ZR 75/06 · 12.12.2006

    Wer aus der rechten Spur in weitem Bogen abbiegt, kann für den Zusammenstoß allein haften.

  52. Bundesgerichtshof VI ZR 211/05 · 07.11.2006

    Aufhebung und Zurückverweisung: Das anwendbare Sozialrecht war nicht aufgeklärt

  53. Bundesgerichtshof VI ZR 50/05 · 28.03.2006

    Die Revision der beklagten Fahrzeugseite blieb ohne Erfolg: Es bleibt bei einer Haftung dem Grunde nach, gekürzt um ein hälftiges Mitverschulden.

  54. Bundesgerichtshof VI ZR 68/04 · 13.12.2005

    Einzelabwägung je Schädiger, begrenzt durch die Gesamtquote

  55. Bundesgerichtshof VI ZR 168/04 · 26.04.2005

    Auch eine voreilige Ausweichreaktion kann dem Betrieb des auslösenden Fahrzeugs zugerechnet werden

  56. Bundesgerichtshof VI ZR 228/03 · 26.04.2005

    Maßgeblich ist das Zeichen der Hauptampel im Augenblick der Annäherung — die gekoppelte Vorampel begründet keine weitergehende Pflicht, die Geschwindigkeit vorher zu senken.

  57. Bundesgerichtshof VI ZR 115/04 · 18.01.2005

    BGH, 18.01.2005 – VI ZR 115/04

  58. Bundesgerichtshof VI ZR 352/03 · 11.01.2005

    Berufungsurteil aufgehoben — der Linksabbieger hätte sich hineintasten müssen

  59. Bundesgerichtshof VI ZR 335/03 · 30.11.2004

    Die Revision des neunjährigen Schädigers blieb ohne Erfolg — er haftet für den Schaden am geparkten PKW nach § 823 Abs. 1 BGB.

  60. Bundesgerichtshof VI ZR 97/04 · 14.09.2004

    BGH, 14.09.2004 – VI ZR 97/04

  61. Bundesgerichtshof VI ZR 385/02 · 18.11.2003

    Revision zurückgewiesen — kein Ersatz für den verzögerten Kraneinsatz

  62. Bundesgerichtshof VI ZR 180/01 · 23.04.2002

    BGH, 23.04.2002 – VI ZR 180/01

  63. Bundesgerichtshof VI ZR 333/00 · 19.03.2002

    BGH, 19.03.2002 – VI ZR 333/00

  64. Bundesgerichtshof VI ZR 313/99 · 17.10.2000

    Mitverschulden lässt sich nicht ausschließen — das Berufungsurteil hält der Revision nicht stand

  65. Bundesgerichtshof VI ZR 126/99 · 27.06.2000

    Die Prüfung der Vermeidbarkeit endet nicht beim Anhalteweg — und eine fehlerhafte Fahrweise erhöht die Betriebsgefahr nur, wenn sie sich auf den Unfall ausgewirkt hat.

  66. Bundesgerichtshof VI ZR 64/99 · 25.01.2000

    Der Entschädigungsfonds erstattet die ausgefallenen Rentenbeiträge

Versicherung, Leasing & Sonderfälle

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 155/25 · 10.02.2026

    Im Verhältnis der Gespannfahrzeughalter zueinander gilt Vertrags- und Deliktsrecht, nicht die Gefährdungshaftung (§ 19 Abs. 4 Satz 5 StVG).

  2. Bundesgerichtshof VI ZR 77/25 · 13.01.2026

    Umsatzsteuer als weiterer Schadensersatz ersatzfähig

  3. Bundesgerichtshof IV ZR 86/24 · 15.10.2025

    Unklare Bedingungen gehen zulasten des Versicherers — der Schutz erfasst auch den Erwerb des Ersatzfahrzeugs

  4. Bundesgerichtshof VI ZR 174/24 · 25.03.2025

    Klage abgewiesen – Restwert 10.290 €

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 141/24 · 21.01.2025

    Eigener Anspruch und Anspruch der Leasinggeberin sind unterschiedliche Streitgegenstände

  6. Bundesgerichtshof VI ZR 98/23 · 14.11.2023

    Im Innenverhältnis bleibt der Schaden beim Versicherer des Zugfahrzeugs — auch wenn der Anhänger beim Rangieren geschoben wurde.

  7. Bundesgerichtshof IV ZR 375/21 · 05.07.2023

    Aufhebung und Zurückverweisung

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 336/21 · 27.09.2022

    Die Blockade der Schiene ist eine Sachbeschädigung; eine zeitlich definierte Erheblichkeitsschwelle verlangt der Senat dafür grundsätzlich nicht.

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 1215/20 · 24.05.2022

    Der berechtigte unmittelbare Besitzer kann jedenfalls Haftungs- und Nutzungsschaden ersetzt verlangen — beim Substanzschaden bleibt die Frage offen.

  10. Bundesgerichtshof IV ZR 312/19 · 03.03.2021

    Hälftiger Ausgleich nach § 78 Abs. 2 VVG — Revision des Anhängerversicherers ohne Erfolg

  11. Bundesgerichtshof IV ZR 62/19 · 18.03.2020

    Litauisches Recht ist anwendbar — doch das Kammergericht hat es unzureichend ermittelt: Aufhebung und Zurückverweisung.

  12. Bundesgerichtshof VI ZR 481/17 · 29.01.2019

    Revision erfolgreich – Zurückverweisung

  13. Bundesgerichtshof IV ZR 121/17 · 04.07.2018

    Der Innenausgleich bleibt bestehen

  14. Bundesgerichtshof VI ZR 109/17 · 27.02.2018

    Der verletzte Mittäter des Diebstahls kann den Direktanspruch gegen den Versicherer des bestohlenen Halters nach § 242 BGB nicht durchsetzen.

  15. Bundesgerichtshof VI ZR 125/16 · 07.03.2017

    Fahrzeugschaden in voller Höhe — trotz unaufklärbarem Unfallhergang

  16. Bundesgerichtshof VI ZR 612/15 · 20.12.2016

    Angebotsendpreis statt Einzelpreis

  17. Bundesgerichtshof IV ZR 193/15 · 26.10.2016

    Die Frist zur Sicherstellung der Verwendung läuft erst ab der Feststellung der Entschädigung — die Ablehnung des Versicherers setzt sie nicht in Gang.

  18. Bundesgerichtshof VI ZR 475/14 · 15.09.2015

    Die bezahlte Rechnung wiegt schwer — bis konkrete Anhaltspunkte ihre Aussagekraft erschüttern

  19. Bundesgerichtshof VI ZR 138/14 · 09.12.2014

    Berufungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen

  20. Bundesgerichtshof IV ZR 16/13 · 08.10.2014

    BGH, 08.10.2014 – IV ZR 16/13

  21. Bundesgerichtshof VI ZR 299/13 · 25.02.2014

    Steht auf der anderen Straßenseite ein gestreuter Gehweg zur Verfügung, ist im Baustellenbereich kein zusätzlicher Notweg vorzuhalten — auch bei Schnee und Eis.

  22. Bundesgerichtshof VI ZR 528/12 · 15.10.2013

    Revision teilweise erfolgreich — Zurückverweisung zur Schadenshöhe

  23. Bundesgerichtshof VI ZR 471/12 · 15.10.2013

    Anspruch dem Grunde nach bestätigt — zur Schadenshöhe an das Berufungsgericht zurückverwiesen

  24. Bundesgerichtshof VI ZR 174/12 · 19.03.2013

    Der Regress des Dienstherrn bleibt eröffnet

  25. Bundesgerichtshof IV ZR 97/11 · 21.11.2012

    Aufhebung und Zurückverweisung an das Berufungsgericht

  26. Bundesgerichtshof VI ZR 43/11 · 31.01.2012

    Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB und § 7 Abs. 1 StVG bejaht — das erstinstanzliche Urteil wurde wiederhergestellt

  27. Bundesgerichtshof IV ZR 251/10 · 11.01.2012

    Regress in voller Höhe: 4.657,17 €

  28. Bundesgerichtshof VI ZR 184/10 · 28.06.2011

    Zivilrechtlicher Schadensersatz bleibt neben dem Kostenersatz bestehen

  29. Bundesgerichtshof IV ZR 225/10 · 22.06.2011

    BGH, 22.06.2011 · IV ZR 225/10

  30. Bundesgerichtshof VI ZR 288/09 · 07.12.2010

    Die Halterhaftung des § 7 Abs. 1 StVG erstreckt sich nach ihrem Schutzzweck nicht auf das vom Halter selbst gehaltene Fahrzeug.

  31. Bundesgerichtshof IV ZR 279/08 · 27.10.2010

    Der Ausgleich richtet sich nach § 59 Abs. 2 Satz 1 VVG a.F.: Beide Versicherer schulden die Deckung des gesamten Gespannschadens und tragen ihn deshalb je zur Hälfte.

  32. Bundesgerichtshof VI ZR 221/08 · 01.12.2009

    Beide Rechtsmittel erfolgreich – die Quote von 60 Prozent hat keinen Bestand

  33. Bundesgerichtshof VI ZR 316/08 · 06.10.2009

    Die Sorgfaltspflicht beim Ein- und Aussteigen endet erst mit dem Schließen der Tür — die hälftige Teilung des Schadens hielt der revisionsrechtlichen Überprüfung stand.

  34. Bundesgerichtshof VI ZR 188/07 · 01.07.2008

    Kein Ausgleich gegen das Deutsche Büro Grüne Karte

  35. Bundesgerichtshof VI ZR 197/07 · 17.06.2008

    Revision zurückgewiesen — die Berufung auf Verjährung ist nach Treu und Glauben verwehrt

  36. Bundesgerichtshof VI ZR 98/07 · 29.01.2008

    Haftung bleibt, soweit versichert

  37. Bundesgerichtshof VI ZR 235/06 · 18.12.2007

    Kein Ersatz vom Kfz-Haftpflichtversicherer des schädigenden Helfers

  38. Bundesgerichtshof VI ZR 14/07 · 11.12.2007

    Kein eigener Prozess gegen den Vortrag im fremden Verfahren

  39. Bundesgerichtshof VI ZR 220/06 · 06.11.2007

    Der Versicherer trägt auch die Kosten der Entsorgung

  40. Bundesgerichtshof VI ZR 199/06 · 10.07.2007

    Weder Mitverschulden noch Betriebsgefahr

  41. Bundesgerichtshof VI ZR 274/05 · 06.02.2007

    Keine Pflichtverletzung — die Brandgefahr lag an diesem Ort vorausschauend nicht nahe

  42. Bundesgerichtshof VI ZR 139/06 · 09.01.2007

    Revision zurückgewiesen — § 3 Nr. 8 PflVG ist einer Analogie nicht zugänglich

  43. Bundesgerichtshof VI ZR 136/05 · 28.11.2006

    Revision zurückgewiesen – der Versicherer erhält von der Gehilfin nichts

  44. Bundesgerichtshof VI ZR 335/04 · 14.03.2006

    Die Frist des § 12 Abs. 3 Satz 1 VVG läuft erst ab Zugang des vom Aussteller unterzeichneten Originals (§ 126 Abs. 1 BGB); zu den Rettungsobliegenheiten nach § 62 VVG blieb die Sache offen.

  45. Bundesgerichtshof VI ZR 185/04 · 14.06.2005

    Das Höhenverbot schützt auch das Fahrzeugeigentum — der Rückgriff des Kaskoversicherers scheitert trotzdem

  46. Bundesgerichtshof VI ZR 366/03 · 10.05.2005

    Berufungsurteil aufgehoben — ohne nachgewiesenes Verschulden des Fahrers keine Freistellung des Versicherers

  47. Bundesgerichtshof VI ZR 349/02 · 02.12.2003

    Die vom Arbeitgeber eröffnete Sammelfahrt im betriebseigenen Fahrzeug ist ein Betriebsweg — für den Personenschaden greift die Haftungsbeschränkung der §§ 104, 105 SGB VII.

  48. Bundesgerichtshof VI ZR 381/99 · 16.01.2001

    Für das Feststellungsinteresse genügt die Möglichkeit eines künftigen Schadens

  49. Bundesgerichtshof VI ZR 268/99 · 10.10.2000

    Berufungsurteil aufgehoben — die Betriebsgefahr bleibt gleichwohl bestehen

Weitere Entscheidungen

  1. Bundesgerichtshof VI ZR 297/22 · 12.12.2023

    Versorgungsbezüge verdrängen die Haftung des Fonds

  2. Bundesgerichtshof IV ZR 384/22 · 19.07.2023

    Der Ausschluss greift — die Trauben waren bereits auf dem Weg zum maschineneigenen Auffangbehälter beförderte Sachen

  3. Bundesgerichtshof IV ZR 426/14 · 11.11.2015

    BGH, 11.11.2015 – IV ZR 426/14

  4. Bundesgerichtshof IV ZR 128/14 · 04.03.2015

    Der Kaskoausschluss für Schäden zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug erfasst auch Anhänger ohne eigenen Antrieb

  5. Bundesgerichtshof VI ZR 155/14 · 09.12.2014

    Kein Ersatz des entgangenen Gewinns

  6. Bundesgerichtshof IV ZR 294/10 · 28.09.2011

    Aufwendungsersatz aus Geschäftsführung ohne Auftrag ist über § 10 Nr. 1 AKB (heute A 1.1.1 AKB 2008) mitversichert, wenn er auf einer gesetzlichen Pflicht zum Eingreifen beruht.

  7. Bundesgerichtshof IV ZR 107/09 · 15.09.2010

    Freistellung von 2.176,98 € Anwaltskosten — die Revision des Fahrers hat Erfolg

  8. Bundesgerichtshof VI ZR 131/07 · 15.01.2008

    Mit der Rechtskraft gegen den Versicherer ist die Haftungsfrage erledigt

  9. Bundesgerichtshof VI ZR 256/02 · 24.06.2003

    Wird die Klage gegen den Versicherer allein wegen Verjährung abgewiesen, erstreckt sich die Rechtskraft nach § 3 Nr. 8 PflVG auf den Schädiger — auch dann, wenn beide gemeinsam in einem Prozess verklagt wurden.

  10. Bundesgerichtshof VI ZR 442/00 · 05.03.2002

    § 218 BGB a.F. gilt entsprechend – die Ansprüche sind nicht verjährt

  11. Bundesgerichtshof VI ZR 264/99 · 04.04.2000

    Gegen die zweite Versicherung bleibt es bei der Zurückweisung; gegenüber der ersten wird über den übergangenen Beweisantritt neu verhandelt